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Homeoffice Tipps & Tricks

Die aktuelle Lage veranlasst uns alle, mehr Zeit im Homeoffice zu verbringen. Auch wir mussten uns erst Einmal daran gewöhnen. Im folgenden haben wir viele Tipps und Tricks für Sie zusammengestellt. Viel Spaß beim lesen!

1. Ihr Arbeitsplatz 

Der erste Punkt ist wirklich trivial und trotzdem absolut essentiell. Ein Arbeitszimmer mit Schreibtisch und einem guten Schreibtischstuhl. Ich arbeite jetzt schon seit einigen Jahren gerne immer wieder aus dem Homeoffice heraus und habe auch zu Uni-Zeiten lieber zuhause als in der BIB gearbeitet. Dabei habe ich die unterschiedlichsten Phasen durchgemacht. Von der Arbeit am Küchentisch oder vom Sofa bis hin zu einem echt tollen Arbeitszimmer mit 2,60m Schreibtisch, High-End Schreibtischstuhl und drei Monitoren (Notebook mitgezählt).  
Die Vorstellung ganz entspannt mit dem Notebook auf der Couch zu arbeiten mag verlockend klingen, wird aber schon nach kurzer Zeit echt unangenehm. Rücken, Nacken, Schultern, Knie... Alles fängt an zu zwicken. Gerade wenn man länger zuhause arbeiten will und nicht nur mal schnell 30 Minuten die Mails checkt, ist ein Schreibtisch mit Schreibtischstuhl absolut sinnvoll.  

2. Strukturieren Sie sich! 

Der zweite Punkt hat etwas mehr mit Selbstorganisation zu tun. Bevor Sie einfach anfangen drauf los zu arbeiten und "irgendwas" zu machen, überlegen Sie sich vorher was Sie ganz konkret am heutigen Tag erledigen wollen. Damit Sie sich nicht verlieren und in irgendwelchen Sachen verrennen, die überhaupt nicht wichtig sind.  

3. Pausen sind wichtig! 

Gönnen Sie sich auch mal `ne Pause! Als ich die erste Zeit im Homeoffice gearbeitet habe war ich total aufgeregt und hab mich kaum getraut aufs Klo zu gehen. Das ist heute nicht mehr so. 😉 Allerdings kann es mir selbst heute noch passieren, dass ich vergesse etwas zu Mittag zu essen, weil ich total im Flow bin und die Zeit komplett aus dem Auge verloren habe. Das ist zwar manchmal echt toll, aber kann auf lange Sicht auch kritisch werden. Sie können einen Marathon nicht sprinten! Also achten Sie auf ihr Energie-Level. Gehen Sie sich mal einen Kaffee holen, trinken Sie ausreichend und essen Sie genug. Sie wollen ja schließlich einen ganzen Tag durchhalten.  

4. Lenken Sie sich nicht ab! 

Minimieren Sie Ablenkungen! WhatsApp, Teams, Mail, Yammer, Intranet, Slack, NewsFeed... Irgendwo blinkt immer ein rotes Lämpchen und schreit nach Ihrer Aufmerksamkeit, weil da gerade etwas total Wichtiges abgeht oder jemand etwas von Ihnen will. Aber wenn Sie sich davon bestimmen lassen, werden Sie am Ende des Tages niemals das erreichen was Sie sich eigentlich vorgenommen haben, sondern fremdbestimmt von Mail zu Mail und Push-Benachrichtigung zu Push-Benachrichtigung hüpfen. 
Nehmen Sie sich stattdessen ganz klare Slots, an denen Sie in ihre Mails schauen, Teams oder Yammer checken, etc. Wenn jemand etwas wirklich dringendes von Ihnen braucht, wird er Sie wahrscheinlich ohnehin anrufen.  

5. Nutzen Sie Collaboration- Tools 

Mit Tools wie Teams können Sie hervorragend gemeinsam mit ihrem Team an Themen arbeiten und den Informationsfluss sicherstellen, obwohl sie nicht gemeinsam im Büro sitzen. Wichtig: Dokumentieren Sie das was Sie machen anständig, damit es auch andere nachvollziehen können und teilen Sie alle wichtigen Informationen, die andere Teammitglieder brauchen. Collaboration-Tools machen NUR DANN SINN, wenn sie auch richtig genutzt werden. Deshalb ist auch wichtig, dass Sie sich im Team darüber unterhaltet wie der sinnvolle Einsatz solcher Tools für sie alle aussehen kann und was die Spielregeln sind.  

6. Sie sind nicht allein! 

Nur weil Sie von Zuhause aus arbeiten müssen Sie sich nicht zurückziehen wie ein einsamer Eremit. Dank Teams, Skype, Handy, usw. ist es problemlos möglich sich auszutauschen, Meetings abzuhalten, usw. Nutzen Sie das! Oftmals hat man ein Problem mit einem kurzen Call viel schneller gelöst als mit Mail-Ping-Pong. Mein persönlicher Tipp: Video-Anrufe über Teams. Ein Bild zur Stimme zu haben und die Mimik zu sehen macht die komplette Konversation viel menschlicher und hilft den anderen besser zu "verstehen". Ich persönliche “teamse” mittlerweile echt viel. Außerdem feiere ich die "Bildschirm teilen"-Funktion. So kann man sich super schnell gegenseitig in Arbeitsergebnisse oder Präsentationen mit hineinnehmen oder sich gemeinsam in ein Thema stürzen.  

7. Passende Infrastruktur ist Key! 

Ich liebe mein Homeoffice. Gleichzeitig kann ich mich auch noch gut erinnern in welchen Momenten ich ziemlich genervt war. Wenn das Internet spinnt, der VPN-Client nicht funktioniert, ich nicht auf die Daten zugreifen kann, die ich eigentlich brauche, Mails nicht rausgehen und, und, und... Ja, IT ist für mich echt nur reine Commodity. Aber wenn es nicht funktioniert geht es mir ziemlich auf die Nerven. Deshalb finde ich den Apple Claim auch so gut: It just works. So muss das sein. Dann macht es auch Spaß. Beste Kombination: Die Datenablage über Sharepoint, so dass ich ohne VPN-Quatsch an alle Daten komme. Web-gestützte Applikationen als Software, damit ich alles entspannt von Zuhause nutzen kann, egal in welchem Netzwerk ich bin. Office365 (besonders Teams) fürs gemeinsame Arbeiten und austauschen über Projekte und Themen. Schreibtisch und Schreibtischstuhl mit einer anständigen Arbeitsperipherie (Bildschirm, Tastatur, Maus, Dockingstation).   

8. Das Auge arbeitet mit 

Vielleicht bin ich ein Exot, aber ich liebe ein ästhetisches Arbeitsumfeld. In einem zugemüllten Wäschezimmer zu arbeiten, in dem sich die Ordner stapeln und irgendwelche Dokumente für die Steuererklärung kreuz und quer durch die Gegend fliegen löst bei mir Gänsehaut aus. In so einem Umfeld habe ich keine Lust zu arbeiten. Ich liebe Ordnung, Klarheit und Struktur. Wenn meine Arbeitsumgebung aufgeräumt ist fühlt sich auch mein Kopf direkt viel aufgeräumter an. Außerdem hilft eine schöne Umgebung mich wohl zu fühlen und kreativ an Problemstellungen zu arbeiten.  

9. Meine Docking Station rockt 

Um meine Arbeitsperipherie im Homeoffice einzurichten benötige ich genau 1 Sekunde. Die komplette Peripherie ist an meinen Bildschirm angeschlossen oder per Bluetooth connectet. Das einzige was ich tun muss, ist ein einziges USB-C Kabel in mein Notebook zu stecken und los gehts. Es ist wirklich so einfach. Wenn ich jedes Mal irgendwelche Sachen neu aufbauen müsste würde ich wahnsinnig werden. So kann ich ganz entspannt zwischen Büro und Homeoffice switchen und habe in Sekundenschnelle dieselbe Arbeitsperipherie zur Verfügung. Oder ich setze mich mal eben für einen Kaffee an den Küchentisch oder auf den Balkon, um dort zu arbeiten und schließe mich danach direkt wieder an meinem Schreibtisch an. So macht arbeiten Spaß.  

Ich hoffe, Ihnen helfen meine Tipps und die kleinen Einblicke, wie ich von Zuhause gut und strukturiert arbeiten kann!  

Marie Sieber 22.05.2020 allgemein