Digital Jetzt Förderung

„Digital Jetzt“ – Sichern Sie sich die Förderung für den Mittelstand!

Mittelständische Unternehmen profitieren enorm von den Möglichkeiten der Digitalisierung. Die nötige Unterstützung dafür kommt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mittels eines neuen Förderprogramms. Die Initiative „Digital Jetzt“ soll den Mittelstand fit für die digitale Zukunft machen.

Das Wichtigste gleich zu Beginn: Wer seinen Förderantrag für „Digital Jetzt“ bis zum 30.6.2021 einreicht, erhält einen bis zu 50-prozentigen Zuschuss zu seinen Investitionen. Nach diesem Zeitpunkt sinkt der Fördersatz. Man sollte also schnell reagieren, um das Maximum für sein Unternehmen herauszuholen. BUCS IT bietet dafür die nötige Unterstützung. Wir helfen Ihnen bei der korrekten und vollständigen Abwicklung des Förderansuchens: von der Antragstellung über die Erstellung der Projektbeschreibung und des Digitalisierungsplans bis hin zum ordnungsgemäßen Finanzierungsplan. Als Partner für IT und E-Commerce sind wir mit allen Abläufen vertraut und begleiten Sie sicher durch das Antragsverfahren.

Um Sie mit den Möglichkeiten des Förderprogramms vertraut zu machen, haben wir alle wichtigen Informationen zu „Digital Jetzt“ für Sie zusammengefasst.

Warum sich „Digital Jetzt“ für Sie lohnt

Die Anfang September 2020 gestartete Förderung „Digital Jetzt“ steht unter der Federführung des BMWi und richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie an Handwerksbetriebe und freie Berufe. Einzelunternehmen können für die Qualifizierung der Mitarbeiter und Investitionen in Hard- und Software bis zu 50.000 Euro Zuschuss erhalten.

Das Ziel der Initiative „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“: Mittelständische Unternehmen sollen von den wirtschaftlichen Vorteilen digitaler Technologien profitieren. Denn diese bergen eine Reihe von interessanten Möglichkeiten für KMUs: neue Geschäftsmodelle, fortschrittliche Produktions- und Arbeitsprozesse und höhere Chancen bei der Kundengewinnung. Auch die Vernetzung etwa mit Lieferanten kann damit verbessert werden. Besser geschulte Mitarbeiter sollen dank Förderung das dafür nötige Know-how erarbeiten und fit in Sachen IT-Sicherheit werden.

Diese Investitionen werden gefördert

Das Programm bietet zwei unterschiedliche Fördermodule. Unternehmen können in beiden oder nur in einem Modul um eine Förderung ansuchen.

1. „Investitionen in digitale Technologien“

Mit diesem Modul werden Hard- und Softwareinvestitionen gefördert. Von den Fördermitteln soll vor allem die externe und interne Vernetzung des Unternehmens profitieren: etwa durch Künstliche Intelligenz (KI), datengetriebene Geschäftsmodelle, Sensorik, Big Data, 3D-Druck sowie Datenschutz und IT-Sicherheit.

2. „Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden“

Diese Förderschiene soll Unternehmen dabei unterstützen, ihre Beschäftigten im Bereich digitale Technologien weiterzubilden. Dabei geht es vor allem um Qualifikationen rund um das Erarbeiten und Umsetzen von digitalen Strategien und beim Datenschutz sowie der IT-Sicherheit. Aber auch Qualifikationsmaßnahmen beim digitalen Arbeiten und den dafür erforderlichen Basiskompetenzen werden gefördert. Der Anbieter der Weiterbildungsmaßnahmen muss nach ISO 9001 zertifiziert sein oder eine Akkreditierung nach AZAV mitbringen.

Welche Unternehmen werden nicht gefördert?

Bestimmte Unternehmen sind allerdings – unabhängig von ihrem Investitionsbedarf – von einer Förderung grundsätzlich ausgeschlossen. Dazu zählen gemeinnützige Unternehmen, Firmen mit öffentlicher Beteiligung oder des öffentlichen Rechts, Religionsgemeinschaften sowie Stiftungen und Vereine. Auch Unternehmen, die in wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken oder bereits insolvent sind, sind nicht förderwürdig.

Bei welchen Investitionen gibt es keine Förderung durch „Digital Jetzt“?

Auch bestimmte Investitionen sind nicht förderwürdig. Dazu zählt unter anderem die Anschaffung gängiger Bürosoftware und Betriebssysteme. Standard-Hardware, die nicht für ein spezielles Digitalisierungsvorhaben benötigt wird, kann ebenfalls nicht gefördert werden. Das gilt auch für den Kauf zusätzlicher Computer für eine steigende Zahl von Mitarbeitern oder Software-Updates, die nicht mit wirklich neuen Funktionen einhergehen. Für die Erstausstattung mit IT- und Kommunikationstechnologie oder für Konzerntöchter ist ebenfalls keine Förderung vorgesehen. Hier kommt es oft darauf an, sein Digitalisierungsprojekt erschöpfend zu erklären und Investitionen richtig zu begründen, um dennoch in den Genuss von Fördermitteln zu kommen. Als erfahrener Berater steht Ihnen das BUCS-Team hier gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Wie viel Förderung bekommt mein Unternehmen?

Pro Unternehmen werden maximal 50.000 Euro gefördert. Die Summer erhöht sich auf 100.000 Euro bei Investitionen in Wertschöpfungsnetzwerke oder -ketten. In diesem Fall kooperieren mehrere Firmen etwa bei der Zulieferung von Materialien und Rohstoffen oder arbeiten als Zulieferer zusammen. Jedes Unternehmen muss dabei jeweils einen eigenen Digitalisierungsplan und Antrag einreichen. Auch eine Mindesthöhe der Förderung gibt es: Im Modul 1 liegt diese bei 17.000 Euro und im Modul 2 bei 3.000 Euro.

Die Digitalisierungsinvestitionen werden nicht zu hundert Prozent gefördert, sondern jeweils anteilig und gestaffelt nach Unternehmensgröße. Die Quoten wurden zur Begrenzung der wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie zeitlich befristet erhöht für alle bis 30.6.2021 eingehenden Anträge, wie eingangs bereits erwähnt. Somit erhalten Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten 50 statt 40, mit bis zu 250 Mitarbeitern 45 statt 35 und mit bis zu 499 Beschäftigten 40 statt 30 Prozent erstattet. Ab dem 1.7.2021 gelten wieder die ursprünglichen, etwas geringeren Förderquoten.

Der Zuschuss ist eine Förderung, die das Unternehmen nicht zurückzahlen muss. Es hat in der Regel zwölf Monate Zeit, um das eingereichte Digitalisierungsprojekt umzusetzen. Nach Prüfung eines Verwendungsnachweises wird der Zuschuss ausbezahlt.

Wie holt man sich mit Bonusprozentpunkten erhöhte Förderquoten?

Die Förderquoten lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen erhöhen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn mehrere Unternehmen arbeitsteilig zusammenarbeiten und zur gleichen Zeit in Digitalisierung investieren - etwa, wenn IT-Geschäftskonzepte unternehmensübergreifend die Beziehungen zu Kunden, Auftraggebern und Lieferanten verbessern. Dieser Netzwerkgedanke wird mit einem Bonus von fünf Prozentpunkten unterstützt. Investitionen in Datenschutz und IT-Sicherheit bringen ebenfalls ein Plus in dieser Höhe. Einen Bonus von zehn Prozentpunkten erhalten Digitalisierungsinvestitionen in strukturschwachen Gebieten. Welche Regionen als strukturschwach gelten, zeigt eine Übersichtskarte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Auch Start-ups profitieren von der Förderung

Die Digitalisierungsoffensive des Bundes schließt auch Start-ups ein. Sie können eine Förderung erhalten, sobald ausreichend Umsätze und ein signifikanter Geschäftsbetrieb erkennbar sind. Voraussetzung ist zudem der Abschluss der Gründungsphase, die Wahl einer Rechtsform sowie der Abschluss der Handelsregister-Eintragung. Zudem muss ein erster Jahresabschluss vorliegen. Befindet sich ein Start-up noch in der Rechtsform eines „Unternehmens in Gründung“ kann kein Förderantrag gestellt werden.

So stellen Sie erfolgreich einen Förderantrag!

Wer sich bei „Digital Jetzt“ Fördermittel holen möchte, muss ein elektronisches Antragsformular ausfüllen. Erforderliche Unterlagen werden ebenfalls elektronisch hochgeladen. Das Ansuchen umfasst die Registrierung, die Angabe der Unternehmensdaten und der Kontaktdaten des Antragstellers, einen Digitalisierungsplan sowie einen Finanzierungsplan.

Das Online-Antragstool berechnet die zu erwartende Fördersumme automatisch auf Basis der gemachten Angaben. Plausibilitätsprüfungen geben frühzeitig Hinweise, falls ein Unternehmen nicht förderfähig ist und verhindern falsche Eingaben.

So muss der vorgeschriebene Digitalisierungsplan aussehen

Nur wer einen gut begründeten und transparenten Digitalisierungsplan einreicht, kann von der Förderung des Bundes profitieren. Er muss das Investitionsvorhaben umfassend beschreiben und wird im Antragstool in Form von Themenblöcken eingegeben. Die Erfassung erfolgt zum größten Teil über Skalen zum Ankreuzen und über spezifische Auswahlmöglichkeiten.

Als Freitext mit Unterstützung durch Leitfragen müssen lediglich zwei Bereiche eingegeben werden: eine Beschreibung der voraussichtlichen Auswirkungen der Investitionen auf die Entwicklung des Unternehmens und eine Beschreibung der angepeilten Investitionen. In seiner Gesamtheit beschreibt der Digitalisierungsplan drei wichtige Bereiche. Er präzisiert die Ausgangssituation, also den aktuellen Status der Digitalisierung im Unternehmen auf Basis einer Selbsteinschätzung. Ein zweiter Teil informiert über die geplanten Investitionsvorhaben und die zu erwartenden Verbesserungen für das Unternehmen – vom Geschäftsmodell und der IT-Sicherheit bis hin zu den digitalen Skills der Beschäftigten. Ein dritter Teil bezieht sich auf die möglichst nachhaltigen Effekte der geplanten Investitionen auf die künftige Entwicklung des Unternehmens. Wer all das schlüssig nachweist, kann mit einem positiven Förderentscheid für das geplante Digitalisierungsvorhaben rechnen.

Angebote richtig einreichen

Um von der Förderung zu profitieren, müssen die geplanten Investitionen mit Kostenvoranschlägen und Angeboten belegt werden. Bei Auftragswerten bis zu 5.000 Euro reicht eine selbst durchgeführte und formlose Preisrecherche. Bei höheren Summen muss man Angebote vorlegen. Diese sollten so aufbereitet sein, dass nur förderwürdige Ausgaben berücksichtigt werden. Diese Nachweise werden ebenfalls über das Online-Antragstool hochgeladen.

Wir unterstützen Sie gerne in jeder Phase des Förderprozesses und stehen Ihnen auch bei der Angebotseinreichung mit Kompetenz und Erfahrung zur Seite. Schreiben Sie uns einfach eine kurze Nachricht oder rufen Sie direkt an.

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Michael
Behrens
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Jan-Micha Mülnikel 24.08.2020 allgemein